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Auf dem Weg begleiten

 

Thomas Kossendey besucht Hospiz-Stiftung Oldenburg

Mit den Worten “Leben bis zuletzt” begleiten die rund 140 ehrenamtlichen Unterstützer und sechs hauptamtlichen Mitarbeiter der evangelischen Hospiz-Stiftung in Oldenburg Menschen, die in einer sehr schweren Zeit zu ihnen kommen. Nach meinem Eindruck werden sie diesem Anspruch in hervorragender Art und Weise gerecht,

erklärte Thomas Kossendey nach seinem Besuch in den Räumen der Stiftung.

Mit ihrer aufopferungsvollen Arbeit dienen die Mitarbeiter Sterbenden und ihren Angehörigen auf ihrem schwierigen Weg und darüber hinaus. Mit der Begleitung ermöglicht die Hospiz-Stiftung ein würdevolles Leben bis zuletzt. Ich bin vom Dienst und dem Engagement stark beeindruckt,

so der Abgeordnete weiter. Der Bundestagsabgeordnete war der Einladung des Vorstands und des Kuratoriums am Donnerstag gern gefolgt und lies sich über das im letzten Jahr fertiggestellte Haus und den Dienst in den Räumen berichten. Nach einer umfangreichen Hausführung wurde in einem intensiven Gespräch über die verschiedenen Angebote gesprochen. Besonders anspruchsvoll ist die Betreuung in der Kinder- und Jugendarbeit. Mit ihrer ambulanten Unterstützung ermöglichen gerade die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer den Kindern und Jugendlichen in ihrer gewohnten Umgebung ihren letzten Weg zu gehen. Dies kann zu Hause, im Kindergarten oder auch in der Schule passieren. Dabei bestimmt die Familie den Umfang. Die Ehrenamtlichen sind Menschen, die fest im Leben stehen. Nach einer umfangreichen Schulung wird ein Dienst von 4 bis 6 Stunden in der Woche vereinbart, wobei die Kinder- und Jugendarbeit immer im Tandem passiert. Die ehrenamtlichen Helfer werden dabei eng von den Hauptamtlichen begleitet und unterstützt.

tk hospiz klein Auf dem Weg begleiten

Pastor Backhaus und seine Mitarbeiter zeigen sich sehr darüber erfreut, dass seit der Eröffnung des Hauses immer mehr Menschen den Weg zum Hospiz-Dienst finden und sich über die Arbeit informieren.

Mit ihrer Arbeit am und für die Menschen leisten Sie einen beachtenswerten Beitrag für uns alle. Niemand kann sich sicher sein, ob er nicht einmal die Angebote des Hospiz in Anspruch nehmen muss. Daher ist es gut, wenn sich mehr Menschen über die Tätigkeit und die Möglichkeiten des ambulanten Hospiz-Dienst informieren und diesen unterstützen. Sei es durch eigene Arbeit als ehrenamtlicher Helfer oder mit Spenden für die Stiftung oder die Räumlichkeiten. Ich werde mich weiter über die Arbeit hier vor Ort informieren und bei Bedarf tatkräftig unterstützen,

erklärte Kossendey abschließend.

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