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Ausgezeichnete Lehre an der Universität Osnabrück
OSNABRÜCK. Diskussionen über eine gesunde, preiswerte und abwechslungsreiche Ernährung gewinnen nicht nur in Niedersachsen, sondern weltweit zunehmend an Bedeutung. Wir können wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren und das Bewusstsein für regionale und saisonale Lebensmittel zurückgewinnen? Wie können diese Erfahrungen an die nächste Generation weitergegeben werden? Antworten auf diese Fragen erfordern ein theoretisches Gerüst, müssen aber auch fassbar werden.
Mit dem beispielhaften Seminar „CookUOS“ hat die Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit der AOK, dem Osnabrücker Sternekoch Thomas Bühner, dem Biohof „die Gemüsegärtner“ Kalkriese und dem Studentenwerk Osnabrück sowie der Beruflichen Schule Pottgraben den Weg von der Theorie in die Praxis eingeschlagen. Als Projekt der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung 2012/13« wurde „CookUOS“ nun von der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.
CookUOS zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln,
begründete Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees, die Entscheidung der Jury. Aufgrund der großen Resonanz wird die ausgezeichnete Lehrveranstaltung auch im kommenden Semester fortgeführt.
Auch jenseits der willkommenen Auszeichnung zeigte sich Prof. Britta Wulfhorst, Gesundheitswissenschaftlerin an der Universität Osnabrück, zum Konzept der Lehrveranstaltung überzeugt:
Wir wollen den Studierenden theoretisches Wissen über Ernährung und Essverhalten vermitteln, das sie im anschließenden Kochkurs in die Praxis umsetzen können. Für ihren späteren Berufsweg ist dies von großem Vorteil.
Titelbild: Rainer Sturm, www.pixelio.de



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